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Histaminfreier Wein? Histamingeprüfter Wein mit Analyse

Histamingeprüfte Weine mit Analyse

Wer von Histaminintoleranz geplagt ist, bekommt oft die Empfehlung, nur “histaminarme” oder “histaminfreie” Lebensmittel und Getränke zu sich zu nehmen.

Welcher histamingeprüfte Wein passt zu welchem Essen?

Kurz erklärt: Was bedeutet “histamingeprüfter Wein”?

  • „Histaminfrei“ ist bei Wein kein rechtlich definierter Begriff.
  • Unsere Weine werden laboranalytisch auf Histamin geprüft.
  • Die Nachweisgrenze des Labors liegt bei < 0,01 mg/l.
Zu den histamingeprüften Weinen

Gibt es histaminfreien Wein?

Diese Frage wird häufig gestellt – ist aber nicht eindeutig zu beantworten. Der Begriff „histaminfrei“ ist im Zusammenhang mit Wein gesetzlich nicht definiert. Deshalb sprechen wir bewusst von histamingeprüften Weinen und machen transparent, wie geprüft wird, und was die Ergebnisse bedeuten.

Was bedeutet „histamingeprüft“ genau?

Histamingeprüft heißt bei uns im Weingut Fuchs:

  • Die betreffende Abfüllung wird in einem anerkannten Weinlabor analysiert.
  • Das Labor misst den Histamingehalt im Wein in mg/l.
  • Das Ergebnis finden Sie bei jedem Wein zusammen mit der Laboranalyse.
  • Die Analyse bezieht sich auf die vorliegende Abfüllung des Jahrgangs.

Die zugehörigen Analysen finden Sie bei jedem Wein zum Download.

Warum wir bei Wein + Sekt nicht von „histaminfrei“ sprechen

Die Begriffe “histaminfrei“ und “histaminarm“ werden umgangssprachlich häufig verwendet, sind bei Wein jedoch weder fachlich noch rechtlich eindeutig geregelt. Im Gegenteil: Auch bei noch so geringem Histamingehalt darf Wein laut einer EU-Verordnung grundsätzlich nicht “histaminfrei” genannt werden.

Aus diesem Grund kennzeichnen wir unsere Weine als histamingeprüft und stellen die Messwerte in den Vordergrund, statt mit absoluten Begriffen zu arbeiten.Klare Begriffe statt Versprechen.

Was Ihnen die Histaminanalyse bietet

Kerngesunde Traube
Kerngesunde Traube, bei der
kein Histamin zu befürchten ist

Die Histaminanalyse gibt Ihnen eine verlässliche Orientierung bei der Auswahl Ihres Weins. Sie zeigt auf Tausendstel Milligramm genau, wie hoch der gemessene Histamingehalt ist, und ermöglicht Ihnen den Vergleich zwischen verschiedenen Weinen und Jahrgängen.

Bitte beachten Sie, dass die individuelle Wahrnehmung und Verträglichkeit von Wein unterschiedlich sein kann.

Die Analyse ersetzt keine individuelle oder medizinische Einschätzung, sondern unterstützt Sie dabei, eine informierte Entscheidung zu treffen.

FAQ – Häufige Fragen zu histamingeprüften Weinen vom Weingut Fuchs

  • Nein, der Wein wird nicht behandelt, und wir entziehen ihm kein Histamin. Die Analyse bestimmt lediglich den natürlichen Histamingehalt des Weins.

  • Ja. Die Analyse bezieht sich immer auf die konkrete Abfüllung eines Jahrgangs.

  • Ja. Gemessen wird der Histamingehalt. Darüber hinaus durchlaufen die Weine die für die Qualitätswein- bzw. Prädikatsweinprüfung vorgeschriebenen Analysen.

  • Wir bekommen viele positive Rückmeldungen von Menschen mit Histaminintoleranz. Die Prüfung liefert jedoch lediglich Messwerte und kann keine medizinische Einschätzung ersetzen. Wir empfehlen vorsichtiges Probieren, da die individuelle Verträglichkeit variieren kann.

Weine mit Histaminanalyse für Ihre Sicherheit

Spezialanalyse auf Histamingehalt

Für die folgenden Weine liegen uns aktuelle Spezial-Analysen des Histamingehalts vor. Sie können sie zu jedem Wein herunterladen. Die Laborwerte werden auf drei Stellen hinter dem Komma genau in mg/l (1 Milligramm = 1 Tausendstel Gramm je Liter) angegeben.

Der Wert “< 0,01 mg/l” bedeutet, dass die Nachweisgrenze unterschritten wurde. Das heißt: Das Labor konnte kein Histamin im Wein nachweisen.

Mit einem Klick auf den Namen kommen Sie direkt zum jeweiligen Wein im Online-Shop.

Histamingeprüfter Weißwein mit Analyse

Histamingeprüfter Roséwein mit Analyse

Histamingeprüfter Rotwein mit Analyse

Histamingeprüfter Sekt mit Analyse

Weitere wichtige Infos zu Histaminen im Wein

Geschmack von histamingeprüften Weinen

Dornfelder Rosé: Histamingeprüfter Roséwein
Histamingeprüfter Dornfelder Rosé

Der Geschmack eines Weines hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Dazu gehören zum Beispiel die Reife der Trauben, die Verarbeitung im Keller sowie die sich daraus ergebenden Aromatik, Süße und Säure und deren Zusammenspiel.

Das “Fehlen” von Histamin in unseren Weinen ist für deren Geschmack völlig unerheblich. Der Erfolg unserer Weine – darunter etliche histamingeprüfte – bei internationalen Weinwettbewerben beweist dies eindeutig.

Nach unseren Recherchen ist Histamin geschmacksneutral. Daher macht es ohnehin keinen Unterschied im Geschmack eines Weines aus, egal, ob er gänzlich histaminfrei ist oder nicht.

Was sind Histamine eigentlich?

Histamine sind natürliche Stoffe (biogene Amine). Sie kommen von Natur aus in vielen Lebensmitteln und Getränken vor. Beispielsweise haben gereifter Käse oder Räucherwaren einen hohen Histamingehalt. Auch verschiedene frische Obst- und Gemüsesorten wie Erdbeeren, Zitrusfrüchte oder Tomaten enthalten von Natur aus Histamine.

Wie kommen Histamine in den Wein?

In Weintrauben können, müssen Histamine aber nicht zwingend enthalten sein. Ihr Gehalt an Histaminen schwankt je nach Rebsorte, Reifeverlauf und dem sich daraus ergebenden Gesundheitszustand der Früchte bei der Weinlese.

Der Histamingehalt eines Weines hängt von sehr vielen Faktoren ab. Besonders wichtig sind:

  • die Qualität des Leseguts und
  • die Verarbeitung im Keller.

Nur wenn alle Faktoren stimmen, gelingt es, dass ein Wein kein oder nur eine sehr geringe Menge Histamin entwickelt.

Leider ist es daher nicht in jedem Jahrgang und bei allen Weinen möglich, ihren Histamingehalt sehr gering zu halten.

Andere Winzer mögen dies anders handhaben –  im Weingut Fuchs wird dem Wein kein Histamin entzogen. Stattdessen arbeiten wir im Keller nach dem Prinzip, die Bildung von Histamin von vornherein so gering wie möglich zu halten.

Das bedeutet: Nur Trauben, die bei der Lese kein Histamin mitbringen, vergären zu diesen Weinen. Bei der Gärung und der weiteren Reife im Keller ist es unser Ziel, die Bildung von Histaminen zu vermeiden.

Weine, die bedingt durch ihre Trauben Histamine enthalten oder sie bei ihrer Entwicklung im Keller auf natürliche Weise entwickeln, belassen wir unverändert. Sie sind für Genießer mit Histaminintoleranz nicht geeignet.

Dies wird von Bio-Winzern gern und häufig behauptet. Es gibt jedoch keinerlei wissenschaftlichen Nachweis dafür, dass die Anbaumethode Einfluss darauf hat, ob sich im Wein Histamin entwickelt oder nicht.

Wir vermuten eher das Gegenteil, nämlich dass konventioneller Anbau bei der Vermeidung von Histamin dem Bio-Anbau deutlich überlegen ist. Grund dafür ist, dass in Jahren mit schwierigem Witterungsverlauf – beispielsweise gab es im Jahr 2024 in manchen Weinbaugegenden mehr Niederschläge als sonst – die Gefahr von Fäulnis bei den Weintrauben deutlich höher ist als in trockenen Jahren. Fäulnis begünstigt die Entstehung von Histaminen in Weintrauben und ist im Bio-Anbau nur schwer zu verhindern.

In vielen Gesprächen mit Betroffenen haben wir erfahren, welch extrem unterschiedliche Symptome bei Histaminintoleranz auftreten können. Wir legen Ihnen daher nahe, sich beim Genuss unserer histamingeprüften Weine sehr vorsichtig heranzutasten. Gehen Sie es bitte langsam an und testen Sie mit Bedacht, ob und in welcher Menge Sie die Weine problemlos genießen können.

Bitte achten Sie auch darauf, zusammen mit dem Weingenuss keine weiteren “Sünden” zu begehen. Nur, weil der Wein nahezu histaminfrei ist, sollten Sie ihn nicht unbedingt mit einer Histaminbombe in Form eines Schinkenbrots oder eines hochreifen Käses kombinieren.

Natürlich liegt die Entscheidung allein bei Ihnen, ob Sie dieses Risiko eingehen möchten.

Als kleine Entscheidungshilfe hier eine allgemeine Information des Labors, das unsere Weine regelmäßig auf Histamine untersucht:

Laut den Erfahrungen unseres Labors liegen die durchschnittlichen Histaminwerte ungeprüfter Weißweine und Roséweine um 1 mg/l. Das ist etwa die 10-fache Menge gegenüber unseren auf Histamin geprüften Weinen.

Rotweine liegen laut Labor noch deutlich höher im Histamingehalt. Man darf von mindestens 3–4 mg/l Histamin im Rotwein ausgehen –  nach oben gibt es dabei keine Grenzen.



FAQ – Häufig gestellte Fragen

Es gibt keinen Wein, der garantiert kein Histamin enthält. Genaue Messverfahren ermöglichen jedoch konkrete Analysewerte. Sie geben den Histamingehalt in Tausendstel Milligramm (mg/l) an.

Bei einigen Weinen lautet der Histaminwert < 0,01 mg/l. Das bedeutet, dass das Labor im entsprechenden Wein kein Histamin feststellen konnte, weil der Wert unter der Nachweisgrenze liegt.

Als histamingeprüft bezeichnen wir Weine, für die eine konkrete Histaminanalyse aus einem anerkannten Weinlabor vorliegt.

Die Analysewerte werden beim jeweiligen Wein angegeben und ermöglichen eine genaue Bewertung des Histamingehalts.

Eine pauschale Empfehlung für Genießer mit Histaminintoleranz können wir leider nicht aussprechen, da die individuelle Verträglichkeit stark variiert.

Bitte entscheiden Sie nach den konkreten Werten in der Histaminanalyse und wählen Sie gezielt Weine aus, die Sie für sich persönlich für ausprobierenswert halten.

Es gibt leider keinen Weißwein, der „hilft“ oder für alle Betroffenen gleichermaßen geeignet ist.

Viele Genießer mit Histaminintoleranz wählen jedoch gezielt histamingeprüfte Weißweine, da für diese eine konkrete Histaminanalyse vorliegt, die eine individuelle Auswahl ermöglicht.

Laut den Auswertungen des Weinlabors, das für uns die Histaminanalysen durchführt, liegen die Histaminwerte von Weißweinen im Durchschnitt bei etwa 1 mg/l.

Rotweine enthalten häufig deutlich mehr Histamin und erreichen nicht selten Werte von über 3–4 mg/l.

Nach unserer Erfahrung – nein. Der Ausbaugrad (trocken, feinherb oder süß) und die Rebsorte haben keinen Einfluss auf den Histamingehalt eines Weins.

Unter den histamingeprüften Weinen finden sich daher viele unterschiedliche Sorten und Geschmacksstile – entscheidend ist allein der jeweilige Analysewert.

Die Histaminanalysen macht ein anerkanntes Weinlabor, das auch offizielle Analysen für die Qualitätsweinprüfung durchführt.



Das sagen zufriedene Kunden bei Google

100 Bewertungen Google Reviews (alle Bewertungen bei Google ansehen)

Die neuesten Bewertungen –  um die Bewertungen im Original anzusehen, klicken Sie bitte auf den Namen:

Ella
27.02.2026

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“Sehr zu empfehlen, freundliche Mitarbeiter und Top Weine.”

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Andreas Buethe
25.02.2026

5 Sterne-Bewertung bei Google

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Peter Kaluza
18.02.2026

5 Sterne-Bewertung bei Google

“Wir schließen uns den Lobkundungen gerne an. Meine Familie bestellt seit weit mehr als 10 Jahren ebenfalls Wein bei den Füchsen;-). Wein schmeckt, Lieferung klappt wunderbar und falls mal etwas nicht so rund läuft wird zeitnah für Besserung gesorgt. Liebe Grüße von Familie Kaluza aus Erlangen.”

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MeRe
13.02.2026

5 Sterne-Bewertung bei Google

“Wir sind vor ein paar Jahren zufällig auf das Weingut gestoßen - was ein Glück! Die Weine sind exzellent. Mein Mann und ich sind treue Kunden und nutzen auch regelmäßig den Onlineversand.”

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Klaus Reifferscheidt
10.02.2026

5 Sterne-Bewertung bei Google

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Elfriede Gander
06.02.2026

5 Sterne-Bewertung bei Google

“Super Wein! Wir bestellen und genießen ihn seit 30 Jahren! Super nette Kundenbetreuung per. Telefon! Lieben Dank
Elfriede und Christof Gander”

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Susann Bachhelm
29.01.2026

5 Sterne-Bewertung bei Google

“Alles hat toll funktioniert,von der Bestellung bis zur Lieferung,die erste Flasche Wein haben wir gerade geöffnet und wer wie wir gern süßen,süffigen Wein mag,ist hier genau richtig.Wir bestellen auf jeden Fall wieder.”

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Thomas Tänzer
23.12.2025

5 Sterne-Bewertung bei Google

“Seit vielen Jahren bestelle ich bei Weingut Fuchs meinen Wein und wird natürlich genüsslich getrunken. Hier kaufe ich köstlichen wein, bei dem Preis und top Qualität stimmt.”

Quelle: Google

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